Grüner Star (Glaukom)2022-04-13T08:44:00+02:00

Grüner Star (Glaukom)

Unsere
Leistungen

Von den mehr als 51 Millionen Einwohnern Deutschlands, die älter als 30 Jahre sind, leiden rund 800.000 an einem Grünem Star und etwa 3 Millionen an einer Vorstufe dieser gefürchteten Erkrankung. Der Grüne Star (Glaukom) führt unerkannt und unbehandelt zur schleichenden Sehverschlechterung.

Weitere Infos erhalten Sie per Klick auf den jeweiligen Balken.

Glaukomdiagnostik2022-03-29T17:58:23+02:00

Wir bieten Ihnen diese Leistung an folgenden Standorten an:

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Es kommt zu einem langsam fortschreitenden, zunächst unmerklichen Verfall des Gesichtsfeldes durch Sehnervenschwund – oft, aber nicht regelmäßig – verbunden mit einer nicht spürbaren Erhöhung des Augeninnendrucks.

Mit zunehmendem Alter steigt die Erkrankungshäufigkeit immer stärker an. Vor dem 40. Lebensalter sind rund 0,9 Prozent der Menschen erkrankt, jenseits des 80. Lebensalters bereits rund 5,3 Prozent.

Trotz dieses altersbedingt steigenden Erkrankungsrisikos übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen generell nicht die Kosten für die routinemäßigen Untersuchungen zur Früherkennung des Grünes Stars. Auch nicht bei Patienten nach dem 40. Lebensjahr.

Um diesen Mangel der Gesetzlichen Krankenversicherung auszugleichen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die Früherkennung dieser Krankheit privat vorzunehmen. Dabei wird eine gezielte Untersuchung der Sehnerven, und eine Messung des Augeninnendrucks vorgenommen, evtl., um die Aussagekraft zu erhöhen, in Verbindung mit einer computerperimetrischen Untersuchung der Gesichtsfelder. Beides ist schmerzfrei und nimmt nur wenige Minuten Ihrer Zeit in Anspruch.

Pachymetrie (Hornhautdickenmessung)2022-03-29T18:10:58+02:00

Wir bieten Ihnen diese Leistung an folgenden Standorten an:

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Im Rahmen der Glaukomdiagnostik und der Glaukomvorsorgeuntersuchung wird der Augeninnendruck gemessen.

Neueste Erkenntnisse der medizinischen Forschung haben jedoch gezeigt, dass die gemessenen Augeninnendruckwerte in Abhängigkeit von der Hornhautdicke variieren können. Bisher wurde bei der Berechnung des Augeninnendruckes von einer durchschnittlichen Dicke der Hornhaut von 0,55 mm ausgegangen. Da die Hornhaut von Mensch zu Mensch unterschiedlich dick ist und zum Teil große Unterschiede aufweist, führt dies zu Ungenauigkeiten der Messung und zu irreführenden Ergebnissen. Ist die Hornhaut dünner als 0,55 mm, so wird ein zu geringer Augeninnendruck gemessen, als tatsächlich vorhanden ist. Bei einer dickeren Hornhaut wird der Augeninnendruck zu hoch gemessen.

Mit Hilfe moderner Technologien (Pachymetrie) können wir Ihre Hornhautdicke exakt bestimmen und diese Werte zur Berechnung Ihres korrekten Augeninnendruckes verwenden. Die Messung der Hornhautdicke ist daher bei grenzwertigen Befunden eine wichtige Ergänzung der Glaukomvorsorgeuntersuchung bzw. bei bekanntem Glaukom zur Abschätzung Ihres individuellen Glaukom – Risikos.

Die Untersuchung ist schmerzfrei. Sie können unmittelbar nach der Untersuchung auch wieder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Dieses moderne Verfahren geht über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung hinaus. Ihre gesetzliche Krankenkasse übernimmt deshalb die Kosten für diese Untersuchung nicht. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie jedoch nicht darauf verzichten!

Präzisionsvermessung des Sehnerven (OCP)2022-03-29T18:10:28+02:00

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Der Sehnervenkopf (Papille) ist die Mündungsstelle des Sehnerven in den Augapfel. Zur Dokumentation von möglichen Veränderungen ist die fotografische Verlaufskontrolle hilfreich.

Mit Hilfe der optischen Cohärenztomografie (OCP) kann eine objektive Schichtdickenbestimmung der Sehnervenfasern durchgeführt werden.

Durch einen unsichtbaren Laserscan wird eine ,,Dickenkarte‘‘ der Nervenfasern am Augenhintergrund erstellt. Die Ergebnisse werden mit einer umfangreichen Normaldatenbank verglichen, die in zahlreichen Glaukom-Forschungszentren der Welt erstellt wurde. Dadurch ist es möglich, im Vergleich zu den übrigen Untersuchungsmöglichkeiten die Entwicklung eines Glaukoms um Jahre früher zu erkennen.

Die Untersuchung benötigt nur wenige Sekunden, ist völlig schmerzfrei und ohne lästige Folgen.

VEP (Visuell evozierte Potentiale)2022-02-15T12:44:16+01:00

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Durch die Reizung der Netzhaut mit Hilfe optischer Signale entsteht ein elektrisches Potential, dass über den Sehnerv und die Sehstrahlung in die Sehrinde des Okzipitalhirns übermittelt wird.

Mit Hilfe des VEP wird die Leitungsgeschwindigkeit und die Amplitude des Signals gemessen.

Mit dieser Methode erhält man Aussagen über den Zustand des Sehnerven und der gesamten Sehbahn. Dies ist besonders bei Entzündungen des Sehnerven von Bedeutung. Auch beim Glaukom hat die Beurteilung des VEP eine große Bedeutung als eines der wesentlichen „Frühwarnsysteme“.

Damit das Untersuchungsmuster gut erkannt werden kann, wird die Messung der visuell evozierten Potentiale mit normalen, nicht weitgetropften Pupillen durchgeführt.

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